1953 geboren in Nürnberg

Ausbildung, Studium, Beruf

Fachredakteurin, Freie Autorin, Kunstschaffende

1994 - 1998 Praktikum für Malerei und Objektkunst
im Atelier Peter König, http://www.koenigpeter.com

- Malen
- Zeichnen
- anatomische Studien (Anatomisches Institut, FAU Erlangen)
- Gipsabguss (Akademie der Bildenden Künste, Nürnberg)

Fortbildung und Studienreisen: Carrara, Florenz, Venedig, New York, Wien, Konstanz, Leipzig
2020 Aktzeichnen bei Prof. Dr. Piotr Sonnewend, Freie Kunstakademie Augsburg

Kunstprojekt: "Kunstinfekte" I, II, III mit Ärzten und Künstlern
in Zusammenarbeit mit der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
und dem Anatomischen Institut, FAU Erlangen, von 2005 bis 2007


Mitgliedschaften

BORGO ENSEMBLE e.V. Nürnberg
http://borgo-ensemble.de

Kunstverein Erlangen e.V.
http://kunstverein-erlangen.de


Zu meiner Tätigkeit:


Ich habe immer schon gemalt, Objekte und Skulpturen geschaffen und künstlerisch experimentiert. Während meiner früheren Berufe als Übersetzerin und Journalistin war das zeitlich nur sehr eingeschränkt möglich. Allerdings die Begegnungen mit vielen Menschen und Situationen unterschiedlichster Ausprägung, das Kommunikative und die Vermittlertätigkeit zwischen den Welten, haben mir ständig einen Fundus an Themen geschenkt, den ich malerisch, poetisch oder in Objekte umsetze.
Durch ein vierjähriges Praktikum für Zeichnen und Malerei bei dem Nürnberger Maler Peter König, diversen Besuchen an der Akademie der Bildenden Künste, wo ich mir für die Arbeit an bildhauerischen Werken Rat und Feedback holte, verdichtete sich meine Arbeit in der bildenden Kunst deutlich. Nicht schnell mal nach der Arbeit ein bisschen Kunst machen, so hätte ich nicht arbeiten können. Als Autodidaktin ist mein Arbeitsleben streng in Phasen eingeteilt. Da gibt es die Textphasen, die Malphasen, die Skulptur- und Objektphasen, ergänzt durch Fortbildungen. So bekommt jedes Projekt immer die ganze Aufmerksamkeit. Und ich arbeite gerne themenbezogen für Ausstellungen.
2015 konnte ich mir in Roßtal ein eigenes Atelier einrichten und den Journalismus aufgeben.

Die meisten meiner Werke nehmen Bezug auf menschliches Verhalten, Einsamkeit, Alleinesein, Mythologisches, Kampfgeist, Metamorphosen und immer geht es mir um ein Darüberhinauskommen, die Polarität überwinden, das Wahre, Schöne und Gute im Sinne von Platon, im vollen Bewusstsein des Unerreichbaren, zu suchen. Ganz besonders in der aktuellen Zeit, wo man das Gefühl hat als hätten die gegenteiligen Werte die Oberhand gewonnen, betrachte ich es als großes Privileg künstlerisch tätig zu sein. Gerade in Zeiten des Paradigmenwechsels gibt es immer eine freie Zone, und das ist die leere Leinwand, das Material unter den Händen, mit allen Sinnen bei der Schöpfung sein. Die Zeit geht nun anders und die Kunst findet wieder neue Wege.